Bücher

Silke Knapper neuer Roman "Hofkind"

 

»Hofkind«

Roman

Zum Inhalt:

Ein bemerkenswertes Stück Familiengeschichte, rückblickend erzählt aus der Sicht einer jungen Frau: ein subtiles Geflecht aus Abhängigkeiten und Verwundungen, das die Familie in ihrer Brüchigkeit als Konstrukt entlarvt und ihre Untiefen offen legt.

Carla ist ein kleines Mädchen, als ihr Vater sich das Leben nimmt. Fortan lebt sie allein mit einem Phantom und einer Mutter, von der sie sich nie wirklich geliebt fühlt.Mit einer Frau, die nur bestehen kann, wenn sie einen Mann an ihrer Seite spürt, und die das eigene Liebesglück über das Lebensglück ihrer Tochter stellt.

Ihrem Stiefvater begegnet Carla von klein auf mit zwiespältigen Gefühlen. Noch als junge Frau fürchtet sie sich vor ihm. Als Carla selbst unter fragwürdigen Umständen schwanger wird, sieht sie sich konfrontiert mit der eigenen Unzulänglichkeit, ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen und sich vom Fluch ihrer Familie zu befreien. Zerrieben zwischen dem Gebot der Loyalität der Mutter gegenüber und ihren eigenen Ansprüchen, droht sie sich lange Zeit selbst zu verlieren.

Stimmen zum Buch

»›Hofkind‹: Ein doppelbödiger Familienroman, die schmerzhaft-tragische Geschichte einer Lieblosigkeit – und der unsentimentalen, wunderbaren Befreiung daraus.
Ein mutiges und ermutigendes Buch.«
Peter Renz

 

Klöpfer & Meyer-Verlag
Erscheinungsjahr 2016
ISBN 978-3-86351-425-9
 

Leseprobe …

 

»Im November blüht kein Raps«

Roman

Zum Inhalt:

»Es gibt kein richtiges Leben im falschen«: Paul ist Kontrabassist am Ulmer Theater, ist Berufsmusiker in dritter Generation. Traumatischer Kindheits- erlebnisse wegen ist sein Verhältnis zur Musik aber stark belastet, beschädigt gar. Als er sich in die jüngere Hanne verliebt, gerät seine Ehe mit Bärbel aus den Fugen – und gerät auch er selbst gänzlich aus dem Gleichgewicht.

Vordergründig eine Dreiecksgeschichte, die von Paul eine Entscheidung er- zwingt, entwickelt sich die erzählte Geschichte immer mehr zu einer Spuren- suche in Pauls Vergangenheit. Und mehr noch als um die beiden Frauen geht’s um seine späte Loslösung aus tradierten Lebensmustern, um seine »Entstrickung«, seine Befreiung aus Lüge und Schein: Da ist der autoritäre, der strenge Vater, der den kleinen Paul unters Klavier prügelte, und da ist die Mutter, die den Jungen scheinbar schützte – und gegen den Vater stellte, da ist der Großvater, der Musikclown, der ihm zu früh verloren ging. Und da ist schließlich das tote Schwesterchen, um das sich das dunkle Geheimnis der Familie rankt.

Stimmen zum Buch

»Silke Knäpper erzählt in ihrem Roman von der schmerzlichen Konfrontation eines Musikers mit der Unumkehrbarkeit seiner Geschichte, an der er zu zerbrechen droht: Ein faszinierendes Debüt, das den Blick öffnet für das Wahre und Gleichnishafte von erzähltem Leben. Eine Stimme, der man gerne folgt.« Peter Renz

„Danke für diesen eigen-sinnigen Roman. Das ist wirklich ein Debüt, das heraussticht.“ Karl-Heinz Ott

„Dissonanzen in der Seele: ein literarisch bemerkenswerter Roman.“ Jürgen Kanold, Südwestpresse

 

Klöpfer & Meyer-Verlag
Erscheinungsjahr 2012
ISBN 978-3-86351-036-7

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»Egal, wo man aufwacht«

Erzählung

Zum Inhalt:

Eine Frau ruft sich nach und nach Bruchstücke ihrer Vergangenheit zurück, bis sie ihrer eigenen Wahrheit auf die Spur kommt. Ausschlaggebend sind die Erinnerungen an Jane, Janet und Joseph, die mit der Erzählerin Mitte der 90er Jahre eine Wohnung teilten. Die Erzählerin beschreibt den Einbruch einer bitteren Wirklichkeit in die Illusion von Sorglosigkeit.

 Stimme zum Buch

»Die junge Autorin beherrscht die Klaviatur der Sprache, pendelt elegant und elegisch zwischen Nonchalence und Drama… ein leichtfertig-zynischer und dennoch mitfühlender Text für jene, die sich an den Überspannten dieser Welt endlich satt gesehen haben.«
Pat Lauer, Aichacher Zeitung

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